Vitamin-D-Supplemente verbessern Insulinresistenz

Studien belegen positiven Effekt von Vitamin-D auf die Insulinresistenz

Eine aktuelle klinische Doppelblindstudie aus Neuseeland konnte zeigen, dass zugeführtes Vitamin D die Insulinresistenz verbessert. Die größten Effekte wurden beobachtet, wenn der 25(OH)D-Wert mindestens 80 nmol/l betrugen.
In die Studie einbezogen waren 81 Frauen mit Insulinresistenz im Alter zwischen 23 und 68 Jahren. Sie erhielten 6 Monate lang entweder 100 mcg (4000 IE) Vitamin D oder Placebo. Nach Ende der Testperiode war in der Vitamin D-Gruppe ein signifikante Verbesserung der Insulinresistenz mit gleichzeitiger Senkung des Insulinspiegels zu verzeichnen.

Eine andere Studie hatte schon gezeigt, dass ein Vitaminmangel bei Diabetikern das Risiko für Herzerkrankungen fast verdoppelt. Wissenschaftler konnten zeigen, dass Diabetiker mit Vitamin D-Mangel Cholesterin nicht richtig verarbeiten können. Bei Vitamin D-Mangel fressen die Makrophagen mehr Cholesterin, können es aber nicht loswerden. Sie verklumpen sich zu „Schaumzellen“, die sich an den Gefäßwänden ablagern und sie verengen.

Quelle: Von Huerst PR: Vitamin D supplementation reduces insulin resistamce in South Asian women living in New Zealand who are insulin resistant and vitamin D deficient – a randimised, placebo-controlled trial. Br J Nutr. 2009 Sep 28:1-7. [Epub ahead of print].

Oh J et al.: 1,25(OH)2 vitamin D inhibits foam cell formation and suppresses macrophage cholesterol uptake in patients with type 2 diabetes mellitus. Circulation 2009. Aug 25;120(8):687-98

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